Persönlicher Status und Werkzeuge

Gleichstellung und Genderfragen an der TUM

An der Technischen Universität München (TUM) sind heute 33% der Studierenden, 33% des wissenschaftlichen Personals und 14% der Professorenschaft weiblich. Die strategische Zielsetzung, Deutschlands attraktivste Technische Universität für Frauen zu werden, schlägt sich auf alle Bereiche der Hochschule konzeptionell und im Tagesgeschäft nieder. Als lernende Organisation ist die TUM bestrebt, ihren Beschäftigten ein Maximum an Wertschätzung und individuellen Freiheitsgraden zu vermitteln. Diese Wertschätzung rückt Gender- und Diversity-Gerechtigkeit in den Mittelpunkt der Hochschulkultur.

Daher ist Gleichstellung in der Grundordnung, im Leitbild, im Hochschulentwicklungsplan, sowie in den Zielvereinbarungen der TUM mit dem Ministerium verankert.

Ebenso ist Gleichstellung als Kriterium in alle Verfahren der Qualitätssicherung integriert, ist gelebte Grundlage des Managementstils auf allen Ebenen und unterstützt die Corporate Identity der TUM. Die Schlüsselorganisation zur Realisierung der Prinzipien und die erste Anlaufstelle für alle Gender- und Diversity-Anliegen ist das Gender-Zentrum unter Leitung der Hochschulfrauenbeauftragten, das 2009 durch den Umbau des damaligen Frauenbüros vom Hochschulpräsidium geschaffen wurde.